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Themenweg Bergbau & Kohle

Mittel

Merkliste

2:00 h

743 m

180 m

5,1 km

Art:

Wandern

Start:

Kirche Bad Häring

Ziel:

Bergbaumuseum

Tourenbeschreibung

Bad Häring ist nicht nur als erster Kurort Tirols weit über die Grenzen hinaus bekannt - der auf einem Plateau gelegene Ort kann auch auf eine traditionsreiche Vergangenheit im Bergbau und Knappenwesen zurückblicken.

Entlang des Themenweges stehen historische Stätten im Vordergrund, die einst für Tirol von großer Bedeutung waren. Der Kohlebergbau und die erste Portlandzementerzeugung von Österreich-Ungarn bedingten einen kontinuierlichen Bergbau über 250 Jahre, 200 Jahre davon unter Tage.

Station 1: Kirchplatz
Wir laden Sie ein zu einer Rundwanderung auf den Spuren des Bergbaus, zurück in jene Zeit, als Bad Häring vom Bergbau geprägt war.

Station 2: Maximilianstollen  
Der Maxstollen wurde im Jahre 1810, unter dem bayerischen König zur weiteren Aufschließung des Kohleflözes angeschlagen. Nach Aufgabe der Kohleförderung wurde der Maxstollen im Jahre 1880 zur Mergelförderung von der Perlmooser Zementwerke AG (PAG) wieder aufgeschlossen.

Station 3: Franziskistollen  
Der Franziskistollen (673 m ü.d.M.) wurde 1784 angeschlagen und erreichte nach 606 m das Kohleflöz. Für den Franziski kam 1836 nach einem verheerenden Brand das Aus. Bemerkenswerter Weise begann man die Wiederaufnahme des im 2. Weltkrieg stillgelegten Kohlebergbaues im Franziskirevier.

Station 4: Kalksteinbruch Pölven
Am Pölven wird Kalkstein für die Zementerzeugung im Sprengbetrieb gebaut. Vom oberen, dem „neuen Steinbruch“, gelangt der Kalkstein über einen 300 m langen und 3 m breiten Sturzschacht mit anschließendem Förderband in den „alten Steinbruch“ und wird dann zur Brecheranlage im Mergelsteinbruch transportiert.

Station 5: Betonplomben
Der schwerste Brand brach 1836 im Franziskirevier aus und schwelt noch bis in die jüngste Zeit. Bis in neuerer Zeit musste durch Betonplomben die Versiegelung des Brandreviers vorgenommen werden. So ist überliefert, das im 16. Jhdt. hier das Frühgemüse für den Hof in Innsbruck angebaut wurde. Die Schneeschmelze und der erwärmte Boden sorgten für ein freundliches, lokales Kleinklima.

Station 6: Gstettner-Brücke
Im Lengerergraben unterhalb der Gstettner-Brücke entdeckte der Kufsteiner Alois Kraft die Portlandzementmergel, die er in 3 Schachtöfen zu Klinker brannte. 

Station 7: Theresiastollen
1766 förderte die Kaiserin Maria Theresia die Auffindung von Kohlelagerstätten. Noch im selben Jahr meldete der Knappe Jakob Weindl ein Vorkommen im Lengerergraben. Die Ausbisse des Flözes befanden sich zwischen 760-870 m. 

Station 8: Schichtenfolge
Der Pölven steht auf drei goldenen Füßen, der Kohle, dem Mergel und dem Ölschiefer.

Station 9: Förderbandanlage 
Über die 3,5 km lange, großteils unterirdische Förderbandanlage werden Kalkstein und Mergel von den Steinbrüchen am Pölven und am Paisselberg nach Kirchbichl zur Bahnverladung transportiert. 

Station 10: Egger-Lüthi Stollen
1882 gründeten Michel Egger u. Joachim Lüthi eine Zementfabrik. Zur Rohsteingewinnung erwarben sie den Ag-Stollen, der bis dahin der Kalksteingewinnung diente. 

Station 11: Vom Knappendorf zum Kurort
Als 1951 auf der Suche nach Braunkohle eine Schurfbohrung durchgeführt wurde, stieß man in 300 m Tiefe auf hochwertiges Schwefelwasser, das in einer 20 m hohen Fontäne empor schoss. Nachdem sich die Schwefelquelle als eine der stärksten in Österreich erwiesen hatte, erklärte sie die Tiroler Landesregierung 1953 zur Heilquelle.

Station 12: Spielplatz
Spielerisch wird Kindern nahe gebracht, dass Bad Häring ein Dorf mit langer Bergbau-Tradition ist. Die kleinen Besucher können sich hier richtig austoben. 
 
Station 13: Franziskibad
Das Badhaus befand sich am Mundloch des Franziskistollens. Das Wasser wurde als schwefel- und eisenhaltig beschrieben. 

Station 14: Bergbaumuseum
Die Besucher betreten einen Kohlenkeller und entdecken dort beim Stöbern so allerhand. Ein alter Bergmann erzählt den Besuchern aus seinem Leben...

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  • Pfad, Asphalt, Schotter
  • Dem Wetter entsprechende Outdoor-Bekleidung (gutes Schuhwerk, Regenschutz, atmungsaktive Kleidung…)
    Jause (z.B. Obst, Müsliriegel, Vollkornbrote) und Getränke (ausreichend Flüssigkeit einplanen)
    Handy mit vollem Akku
    Wanderkarte und Führerliteratur
    Sonnenschutz (Sonnencreme- und Brille, Kappe)
  • Von Kirchbichl über die B171 abbiegen auf die L208/ Von Schwoich über die L208 bis ins Ortszentrum nach Bad Wanderparkplatz bei der Volksschule/ bei der Kirche
  • Wanderparkplatz bei der Volksschule / bei der Kirche

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