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Tischlerei Trainer - Thiersee

Wo Handschlagqualität noch einen Wert hat
Obwohl er seit Kindertagen ein wahrer Naturbursche ist und die Stille des Waldes liebt, genießt er es auch, unter Leuten zu sein. Hannes Trainer, Inhaber der Tischlerei Trainer in Thiersee, ist ein „Grader Michl“, bei ihm weiß man, wie man dran ist, sein Wort gilt. Das wissen auch seine Kunden und Kundinnen und so darf er auf ein florierendes Unternehmen blicken, das größtenteils durch Mundpropaganda zu Aufträgen kommt.

Es gibt bestimmte Werte, die im Leben von Hannes Trainer an oberster Stelle stehen. Dazu gehören der Familienzusammenhalt, der respektvolle Umgang mit der Natur und die Ehrlichkeit gegenüber seinen Mitmenschen. Basierend darauf führt der Tischlermeister ein erfolgreiches Familienunternehmen, das er 2013 von seinem Vater übernommen hat. Dieser hat den Familienbetrieb 1976 gegründet und sich vor allem auf das Einbauen von traditionellen Tiroler Bauernstuben konzentriert. Für Hannes war klar, dass auch er in die Fußstapfen des Vaters treten und eine Tischlerlehre absolvieren will. Diese hat er im väterlichen Betrieb absolviert und im Jahr 1995 schließlich die Meisterprüfung gemacht. Zeitweise arbeitete er auch in Fremdbetrieben, um noch mehr Erfahrung zu sammeln. Die Landwirtschaft bei ihm zu Hause, damals noch von der Großmutter und dem Vater geführt, erforderte auch von Hannes und seinen beiden Schwestern immer wieder die Mithilfe. Auch heute noch wohnen hier 3 Generationen unter einem Dach. Der Vater von Hannes kümmert sich mittlerweile um die Landwirtschaft und die Pferdezucht, die jüngere Schwester um die Ferienwohnungen, Hannes um den Tischlereibetrieb. Die zweite Schwester führt gemeinsam mit ihrem Mann die Biometzgerei Juffinger in Thiersee. Alle Mitglieder der Familie scheuen die Arbeit nicht, so viel ist jedenfalls klar.

Erstberatung & Gespräch sind am wichtigsten
Es sind sehr intensive Kundengespräche, die vor Ort mit den Menschen geführt werden, wenn sie zu Hannes kommen, um ihr Herzensprojekt zu verwirklichen. Heute bringen sie oft Bilder aus dem Internet mit, die ihnen gefallen und die sie gerne vom heimischen Tischler umsetzen lassen möchten. Dabei handelt es sich mittlerweile oft auch um junge Erstausstatter, die gerne von Vornherein den kompletten Innenausbau optisch stimmig und natürlich möglichst praktisch umsetzen lassen möchten. Der Trend geht seit Längerem schon hin zu Gesamtkonzepten und nur noch selten zu einzelnen Bauelementen. Als Raumausstatter für ein gesamtes Haus oder eine ganze Wohnung verbringt man unweigerlich viel Zeit in einer sehr wichtigen Lebensphase mit den Menschen. Hannes ist beim Erst- und auch beim Letztkontakt stets persönlich vor Ort. Erreichbarkeit, Ehrlichkeit und Service ist laut seiner Erfahrung alles in diesem Beruf. Die Menschen müssen ihm voll und ganz vertrauen können, weshalb er auch dann die Karten sofort auf den Tisch legt, wenn einmal ein Fehler passieren sollte. Kein Wunder, dass mit vielen seiner Kunden und Kundinnen über die Jahre schöne Freundschaften entstanden sind.

Gelebte Regionalität im Alltag
Zur Zeit kommen seine Auftraggeber bzw. Auftraggeberinnen hauptsächlich aus dem Bezirk Kufstein oder Kitzbühel und aus Südbayern, da Thiersee im Grenzgebiet liegt. Natürlich ist es generell aber möglich, seine Erzeugnisse überall hin zu liefern. Für einen gesamten Innenausbau muss er oft und viel mit anderen Handwerkern zusammenarbeiten. Ob es sich dabei nun um Installateure, Glaser, Elektriker oder andere Berufsgruppen handelt – alle kommen aus der näheren Umgebung, meistens aus Thiersee. Viele Rohmaterialien bezieht Hannes Trainer ebenfalls aus der Region. Sehr gefragt bei den Kunden und Kundinnen sind im Moment Eiche, Zirbe und Altholz. Fichte, Buche und Zirbe bezieht er aus den heimischen Wäldern. In dem 600m2 großen Trockenlager wird das Holz dann naturgetrocknet. Mit dem Sägewerk Juffinger aus Hinterthiersee besteht außerdem eine sehr gute Zusammenarbeit.
Dass auch die Menschen immer mehr Wert darauf legen, bei regionalen Unternehmen zu kaufen bzw. regionale Dienstleister in Anspruch zu nehmen, kann der Tischlermeister seit einigen Jahren feststellen. Er hat das Gefühl, die Euphorie für „große“ Hersteller von billigen Einrichtungen ist mittlerweile, da die Menschen gesehen haben, wie sehr die Qualität unter diesen Produktionen leidet, verflogen. Qualität hat wieder einen größeren Stellenwert und dank den aktuellen Klimaschutz- und Umweltthemen, halten die Menschen auch wieder mehr davon, längerfristig zu planen bzw. einzukaufen, um dem Wegwerfwahnsinn entgegenzuwirken. Diese Entwicklungen spürt man als regionaler Betrieb und es wirkt sich durchwegs positiv darauf aus.

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