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Fluckinger Rodeln - Langkampfen

Vom Profirodler zum Rodelbauer
Georg Fluckinger hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und baut seit fast vierzig Jahren Rodeln: Zuerst, um damit Sportwettkämpfe zu gewinnen, nach dem Ende seiner Profikarriere dann, um anderen damit Freude zu machen. Der Langkampfener ist heute einer von Tirols größten Rodelherstellern und begeistert mit seinen handgefertigten Sportgeräten Kunden von der Schweiz bis nach Wien.

Die Expertise des Olympiasportlers
Georg Fluckingers Liebe zum Rodeln währt schon lange: Der heute 65-Jährige ist mehrfacher Staats- und Tiroler Meister, Gesamtweltcupsieger im Doppelsitzer, dreifacher Olympiateilnehmer und holte 1980 in Lake Placid eine Bronzemedaille im Doppelsitzer. Schon damals schraubte der gelernte Zimmerer vor Wettkämpfen selbst an seiner Rennrodel, bis sie perfekt abgestimmt war. Diese Leidenschaft zum Rodelbau hat er auch nach dem Ende seiner Profikarriere beibehalten und in seinem Haus in Langkampfen eine Werkstatt gebaut. Hier entstehen in Handarbeit Rodel für Anfänger und Könner, für Große und Kleine: Von der Minirodel bis zur Damen- und Herrenrodel, von der Sportrodel mit Lenkseil bis zum Zweisitzer.

Wenn eine Rodel nicht ausreicht
Fluckingers Sportgeräte werden weit über die Region aus hochgeschätzt. Seine Kunden kommen zum einen aus der Region rund um Kufstein, aber auch aus dem benachbarten Bayern, aus Wien oder sogar aus Vorarlberg und der Schweiz. Stolz erzählt er von Kunden, die nach dem ersten Ausflug mit seiner Rodel zurückkommen und gleich noch eine weitere kaufen. „Das ist die größte Bestätigung für uns und unsere Arbeit.“
Großen Anteil an diesem Erfolg trägt auch Georg Fluckingers Frau Brigitte: Sie kümmert sich um Bestellungen, Ein- und Verkauf, steht für alle Kundenfragen zur Verfügung und unterstützt beim Design und der Fertigstellung der Rodeln.

56 Arbeitsschritte für die perfekte Rodel
56 Arbeitsschritte: So viele sind nötig, um aus dem Rohmaterial eine fahrbereite Rodel zu bauen. Ganz schön viel! Seine handgearbeiteten Sportgeräte fertigt Fluckinger aus Eschenholz: Es ist weich und elastisch – perfekt, um daraus Kufen, Bank, Füße, Holmen und Spangen zu fertigen. Das Holz bezieht er direkt aus der umliegenden Region. Anfangs hatte er Schwierigkeiten, geeignetes Holz zu finden. Mittlerweile hat er einen verlässlichen Lieferantenkreis.

Handgefertigte Einzelstücke, professionell zusammengesetzt
Das Jahr ist bei Georg Fluckinger recht strikt getaktet: Mit der Herstellung der Einzelteile aus Holz beginnt er schon im Frühjahr, damit die Rodeln später im Jahr schneller zusammengesetzt werden können. Mit schweren Maschinen kürzt er das ausgewählte Holz auf die richtige Länge, sucht besonders schöne Stücke ohne Verästelungen für die Kufen und kürzere Stücke für das Bankl aus. Gehärteter Stahl wird gefräst und in Form gebracht, damit die Kunden damit später rasant den Berg hinunter rodeln können.

Ab Mitte des Jahres werden die Einzelteile dann zusammengebaut und die Rodeln entstehen. Würde man die Arbeitszeit pro Rodel berechnen, käme Georg Fluckinger auf 5,5 Arbeitsstunden pro Sportgerät. „Aber wir bereiten alles so vor, dass wir schnell zusammenbauen können. Den Stahl für die Kufen etwa erst im Oktober zu schneiden und zu formen, das würde nicht gehen“, gewährt er einen Blick auf die Arbeitsabläufe in der Werkstatt. In der Vorweihnachtszeit beginnt für Fluckinger und seine drei Mitarbeiter dann die arbeitsintensivste Zeit: Dann werden alle Lieferungen zusammengestellt, verpackt und verschickt.

Der feine Unterschied
Was ist es nun, das die Fluckinger-Rodel besonders macht? „Man kann mit ihr 90 Grad durchfahren“, erklärt der ehemalige Profisportler. „Sie läuft so gut, dass es Spaß macht, rodeln zu gehen.“ Außerdem verwendet Fluckinger als einziger Rodelbauer reflektierende Gurte, um so für noch mehr Sicherheit der Kunden zu sorgen.

Wer noch nie gerodelt ist, dem gibt der Experte beim Kauf gerne persönliche Tipps, erklärt, wie man am besten Kurven fährt, wie man sicher bremst und lenkt. Und er berät Kunden, wenn es um die richtige Pflege für das hochwertige Sportgerät geht. Wichtig dabei sei vor allem, dass die Kufen nach jedem Rodeltag gut getrocknet werden, damit sie nicht rosten. Für die Kufen kann nämlich kein rostfreier Stahl verwendet werden, weil dieser nicht optimal läuft. Auch deshalb sollte die Rodel immer in einem trockenen Raum aufbewahrt werden. Wer seine Rodel wachsen will, dem empfiehlt Fluckinger, zuerst Grundwachs aufzupolieren. Außerdem

Ein Qualitätsprodukt, das viele Jahre Freude macht
Preislich liegen die handgefertigten Rodeln je nach Modell zwischen 100 und 300 Euro. Dafür hält man dann ein echtes Qualitätsstück in der Hand. Wenn man die Rodel gut pflegt, hat man daran lange Freude: Fluckinger und sein Team führen immer wieder Services an über 20 Jahre alten Rodeln durch. Wer eine Fluckinger-Rodel kaufen möchte, kann dies entweder über den Webshop machen oder direkt bei der Werkstatt von Georg Fluckinger in Langkampfen vorbeischauen.

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