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Familien-Konzert

Dramaturgie/Regie: Elisabeth Gutjahr
Künstlerische Leitung: Beomseok Yi 
Schauspielerin: Deborah Barbieri
Schauspieler: Augustin Groz
Regie/Assistenz: Hannah Bader
Video/Fotocollagen/Licht: Sam Beklik

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Beomseok Yi

Die Tiroler Festspiele Erl und die Universität Mozarteum Salzburg präsentieren am Samstag, den 27.3.2021 und am Dienstag, den 30.3.21 jeweils um 11:00 Uhr ein ca. einstündiges Familienkonzert für Kinder ab 8 Jahren und deren Begleitpersonen.

Peer Gynt ist ein Gedicht in fünf Akten von Henrik Ibsen, der als der größte Dramatiker Norwegens gilt. Das Gedicht, 1867 in Italien entstanden, lehnt sich an norwegische Volks- und Feenmärchen an.

1874 schrieb Ibsen eine Bühnenfassung und bat seinen Landsmann Edvard Grieg, die Musik dazu zu komponieren. Grieg setzte sich sein Leben lang für eine norwegische Musiktradition ein, er bezog viele Werke der Volksmusik in sein Werk ein und holte sich Inspiration aus der Sagenwelt. Bis heute ist Peer Gynt -- 1876 am Christiania Theater in Oslo uraufgeführt -- seine bekannteste Komposition.

Wir freuen uns auf eine neue, spannende Interpretation dieses berühmten Werks, entstanden unter der Gesamtregie von Prof. Elisabeth Gutjahr, Rektorin der Universität Mozarteum Salzburg. Die Regieassistenz übernimmt die junge Regisseurin Hannah Bader, das Festspielorchester wird dirigiert von Beomseok Yi. Die Video- und Fotocollagen sowie das Licht kommen von Sam Beklik, einem in Salzburg arbeitenden, iranischen Künstler.

In unserer Fassung begleiten ein junger Mann und eine junge Frau (beides Schauspielstudent*innen der Universität Mozarteum Salzburg) das Publikum durch das Hörerlebnis der Peer Gynt-Suiten von Edvard Grieg. Dabei nehmen die beiden abwechselnd verschiedene Rollen ein.

Der junge Mann, der sich vor allem fragend durch das Stück und die Welt bewegt, verwandelt sich immer wieder in den Protagonisten Peer Gynt. Ihn reizen die Extreme, das Ungebändigte, die große weite Welt, das Überschreiten von Geboten und Sitten. Wie ein Kind, das nie müde wird, seine Umgebung und sich selber mit Fragen an die Grenzen menschlichen Verständnisses zu treiben, kann keine noch so kluge Antwort seine ewige Neugier stillen.

Die junge Frau hingegen vereint in sich alle Frauen dieser (und anderer) Welt(en). Sie ist wandelbar und gleichzeitig völlig eins mit sich und bildet eine Art Universalantwort auf alle aufscheinenden Fragen. Sie ist gleichermaßen Quelle und Mündung aller Sehnsucht, dabei aber vielfältig, vielfarbig, flüchtig wie eine Erscheinung und trostgebend wie ein Baum mit tiefen Wurzeln.

Die Reise führt von einer vertrauten Umgebung hin zu magischen, fremden Welten in die Zeit des Erwachsen- und Älterwerdens. Es ist keine leichte Riese, aber Peer findet die Heimkehr, findet zu seiner Liebe Solvejg zurück, die auf ihn wartet, den müden Helden liebevoll umarmt und in den Schlaf wiegt.


Solveigs Lied

"Das Laub, eh es fällt, leuchtet feuerbunt und schön,
leuchtet feuerbunt und schön.
Die lange kalte Nacht wird wohl irgendwie vergehn,
sie wird irgendwie vergehn.
Ich werde auf dich warten, egal wo du grad bist,
egal wo du grad bist.
Zurückkehr'n kann nur der, der einmal fortgezogen ist,
der fortgezogen ist.

Gespeist von Bach und Quell mündet jeder Strom ins Meer,
mündet jeder Strom ins Meer.
So führt dich jeder Pfad, jede Straße zu mir her,
jede Straße zu mir her.
Dieselbe Sonne wärmt uns, egal an welchem Ort,
egal an welchem Ort.
Und bist du schon im Himmel, so treffen wir uns dort,
so treffen wir uns dort."

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Familien-Konzert - Erl

Dramaturgie/Regie: Elisabeth Gutjahr
Künstlerische Leitung: Beomseok Yi 
Schauspielerin: Deborah Barbieri
Schauspieler: Augustin Groz
Regie/Assistenz: Hannah Bader
Video/Fotocollagen/Licht: Sam Beklik

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Musikalische Leitung Beomseok Yi

Die Tiroler Festspiele Erl und die Universität Mozarteum Salzburg präsentieren am Samstag, den 27.3.2021 und am Dienstag, den 30.3.21 jeweils um 11:00 Uhr ein ca. einstündiges Familienkonzert für Kinder ab 8 Jahren und deren Begleitpersonen.

Peer Gynt ist ein Gedicht in fünf Akten von Henrik Ibsen, der als der größte Dramatiker Norwegens gilt. Das Gedicht, 1867 in Italien entstanden, lehnt sich an norwegische Volks- und Feenmärchen an.

1874 schrieb Ibsen eine Bühnenfassung und bat seinen Landsmann Edvard Grieg, die Musik dazu zu komponieren. Grieg setzte sich sein Leben lang für eine norwegische Musiktradition ein, er bezog viele Werke der Volksmusik in sein Werk ein und holte sich Inspiration aus der Sagenwelt. Bis heute ist Peer Gynt -- 1876 am Christiania Theater in Oslo uraufgeführt -- seine bekannteste Komposition.

Wir freuen uns auf eine neue, spannende Interpretation dieses berühmten Werks, entstanden unter der Gesamtregie von Prof. Elisabeth Gutjahr, Rektorin der Universität Mozarteum Salzburg. Die Regieassistenz übernimmt die junge Regisseurin Hannah Bader, das Festspielorchester wird dirigiert von Beomseok Yi. Die Video- und Fotocollagen sowie das Licht kommen von Sam Beklik, einem in Salzburg arbeitenden, iranischen Künstler.

In unserer Fassung begleiten ein junger Mann und eine junge Frau (beides Schauspielstudent*innen der Universität Mozarteum Salzburg) das Publikum durch das Hörerlebnis der Peer Gynt-Suiten von Edvard Grieg. Dabei nehmen die beiden abwechselnd verschiedene Rollen ein.

Der junge Mann, der sich vor allem fragend durch das Stück und die Welt bewegt, verwandelt sich immer wieder in den Protagonisten Peer Gynt. Ihn reizen die Extreme, das Ungebändigte, die große weite Welt, das Überschreiten von Geboten und Sitten. Wie ein Kind, das nie müde wird, seine Umgebung und sich selber mit Fragen an die Grenzen menschlichen Verständnisses zu treiben, kann keine noch so kluge Antwort seine ewige Neugier stillen.

Die junge Frau hingegen vereint in sich alle Frauen dieser (und anderer) Welt(en). Sie ist wandelbar und gleichzeitig völlig eins mit sich und bildet eine Art Universalantwort auf alle aufscheinenden Fragen. Sie ist gleichermaßen Quelle und Mündung aller Sehnsucht, dabei aber vielfältig, vielfarbig, flüchtig wie eine Erscheinung und trostgebend wie ein Baum mit tiefen Wurzeln.

Die Reise führt von einer vertrauten Umgebung hin zu magischen, fremden Welten in die Zeit des Erwachsen- und Älterwerdens. Es ist keine leichte Riese, aber Peer findet die Heimkehr, findet zu seiner Liebe Solvejg zurück, die auf ihn wartet, den müden Helden liebevoll umarmt und in den Schlaf wiegt.


Solveigs Lied

"Das Laub, eh es fällt, leuchtet feuerbunt und schön,
leuchtet feuerbunt und schön.
Die lange kalte Nacht wird wohl irgendwie vergehn,
sie wird irgendwie vergehn.
Ich werde auf dich warten, egal wo du grad bist,
egal wo du grad bist.
Zurückkehr'n kann nur der, der einmal fortgezogen ist,
der fortgezogen ist.

Gespeist von Bach und Quell mündet jeder Strom ins Meer,
mündet jeder Strom ins Meer.
So führt dich jeder Pfad, jede Straße zu mir her,
jede Straße zu mir her.
Dieselbe Sonne wärmt uns, egal an welchem Ort,
egal an welchem Ort.
Und bist du schon im Himmel, so treffen wir uns dort,
so treffen wir uns dort."

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