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Chopin: von Polen in die Pariser Salons

„VIER KONZERTE AN EINEM TAG“ ist das neue Format, mit dem wir die Konzepte „Crashkurs“ und „Binge-Watching“, also das heutzutage allgemein übliche Lern- und Konsumverhalten, für die klassische Musik neu interpretieren. Wir hoffen, Sie begleiten uns, wenn wir jedes Jahr einem Komponisten oder einer Komponistin solch einen
Konzert-Marathon widmen.

Konzert I -> 14:30 Uhr
Konzert II -> 16:00 Uhr
Konzert III -> 17:45 Uhr
Konzert IV -> 20:30 Uhr

Preise
1 Konzert: € 20,-
3 Konzerte: € 50,-
4 Konzerte € 60,-

I
FRÉDÉRIC CHOPIN
Polonaise Op. 26 no 1
Mazurkas Op. 24
Etudes Op. 25
mit Mariusz Kłubczuk
Die Etüden waren Chopins Eintrittskarte in die Szene der Pariser Klavier-Titanen und hoch bezahlter Elite-Pädagogen. Doch als Wahrzeichen seiner geliebten polnischen Heimat, die er 1830 als 20-jähriger für immer verließ, komponierte er viele Polonaisen und Mazurken.

II
FRÉDÉRIC CHOPIN
Sechs polnische Lieder op. 74 (arr. Franz Liszt)
1. Mädchens Wunsch
2. Frühling
3. Das Ringlein
4. Bacchanal
5. Meine Freuden
6. Die Heimkehr
Nocturne Nr. 1 op. 15 in f-Moll
Etudes No. 1, 2, 4 op. 10 Polonaise op. 53 in As-Dur Andante Spienato und Grande Polonaise Brilliante
Es-Dur op. 22
mit Mariam Batsashvili

Chopin widmete seine Etuden op. 10 Franz Liszt, dessen Klavierspiel er gleichzeitig beneidete und verabscheute. Ihre musikalischen Charaktere hätten unterschiedlicher wohl kaum sein können. Wenn sie auch keine enge Freundschaft verband, so doch eine gegenseitige Anerkennung ihres Schaffens und Wirkens, welches für jeden Pianisten bis heute unausweichlich bleibt.

III
FRÉDÉRIC CHOPIN
Fantasie in F-Minor op. 49
Scherzo No. 2
Ballade No. 3
Ballade No. 4
Sonata No. 3
mit Mélodie Zhao

Mit der 3. und letzten seiner Sonaten stellte Chopin nicht die Gattung an sich in Frage. Das hat Beethoven mit seinen späten Sonaten, allen voran op. 111, eigentlich schon erledigt. Nein, er widmete sich dieser Großform auf ebenem Grund, vermochte es aber trotzdem z. B. mit seinem für ihn so typischen „jeu perlé“ im 2. Satz und dem atemberaubend schönen 3. Satz, der Sonate seine persönliche Prägung zu geben.

IV
FRÉDÉRIC CHOPIN
3 Nocturnes op. 9
Ballade Nr. 1 op. 23
24 Preludes op. 28
mit Claire Huangci

Das Nocturne ist eine Form, die vor Chopin kaum Beachtung fand. Für ihn war es jedoch das ideale Vortragsstück für einen bei Kerzenschein versammelten engen Kreis, der seinen filigranen Schattierungen zwischen pianissimo und mezzoforte andächtig lauschte. Der starke musikalische Einfluss Bellinis offenbart sich nirgends deutlicher. Die 24 Preludes op. 28 sind eine klare Anlehnung an „Das Wohltemperierte Klavier“ von Bach. Wie bei Bach steht auch bei Chopin jedes der Stücke in einer der 24 Dur- und Molltonarten, wenn auch die Reihenfolge eine andere ist. Jedoch muss die Idee, jedem Prelude eine Fuge nachfolgen zu lassen, für diesen musikalischen Freigeist zu akademisch angemutet haben.

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Chopin: von Polen in die Pariser Salons - Erl

„VIER KONZERTE AN EINEM TAG“ ist das neue Format, mit dem wir die Konzepte „Crashkurs“ und „Binge-Watching“, also das heutzutage allgemein übliche Lern- und Konsumverhalten, für die klassische Musik neu interpretieren. Wir hoffen, Sie begleiten uns, wenn wir jedes Jahr einem Komponisten oder einer Komponistin solch einen
Konzert-Marathon widmen.

Konzert I -> 14:30 Uhr
Konzert II -> 16:00 Uhr
Konzert III -> 17:45 Uhr
Konzert IV -> 20:30 Uhr

Preise
1 Konzert: € 20,-
3 Konzerte: € 50,-
4 Konzerte € 60,-

I
FRÉDÉRIC CHOPIN
Polonaise Op. 26 no 1
Mazurkas Op. 24
Etudes Op. 25
mit Mariusz Kłubczuk
Die Etüden waren Chopins Eintrittskarte in die Szene der Pariser Klavier-Titanen und hoch bezahlter Elite-Pädagogen. Doch als Wahrzeichen seiner geliebten polnischen Heimat, die er 1830 als 20-jähriger für immer verließ, komponierte er viele Polonaisen und Mazurken.

II
FRÉDÉRIC CHOPIN
Sechs polnische Lieder op. 74 (arr. Franz Liszt)
1. Mädchens Wunsch
2. Frühling
3. Das Ringlein
4. Bacchanal
5. Meine Freuden
6. Die Heimkehr
Nocturne Nr. 1 op. 15 in f-Moll
Etudes No. 1, 2, 4 op. 10 Polonaise op. 53 in As-Dur Andante Spienato und Grande Polonaise Brilliante
Es-Dur op. 22
mit Mariam Batsashvili

Chopin widmete seine Etuden op. 10 Franz Liszt, dessen Klavierspiel er gleichzeitig beneidete und verabscheute. Ihre musikalischen Charaktere hätten unterschiedlicher wohl kaum sein können. Wenn sie auch keine enge Freundschaft verband, so doch eine gegenseitige Anerkennung ihres Schaffens und Wirkens, welches für jeden Pianisten bis heute unausweichlich bleibt.

III
FRÉDÉRIC CHOPIN
Fantasie in F-Minor op. 49
Scherzo No. 2
Ballade No. 3
Ballade No. 4
Sonata No. 3
mit Mélodie Zhao

Mit der 3. und letzten seiner Sonaten stellte Chopin nicht die Gattung an sich in Frage. Das hat Beethoven mit seinen späten Sonaten, allen voran op. 111, eigentlich schon erledigt. Nein, er widmete sich dieser Großform auf ebenem Grund, vermochte es aber trotzdem z. B. mit seinem für ihn so typischen „jeu perlé“ im 2. Satz und dem atemberaubend schönen 3. Satz, der Sonate seine persönliche Prägung zu geben.

IV
FRÉDÉRIC CHOPIN
3 Nocturnes op. 9
Ballade Nr. 1 op. 23
24 Preludes op. 28
mit Claire Huangci

Das Nocturne ist eine Form, die vor Chopin kaum Beachtung fand. Für ihn war es jedoch das ideale Vortragsstück für einen bei Kerzenschein versammelten engen Kreis, der seinen filigranen Schattierungen zwischen pianissimo und mezzoforte andächtig lauschte. Der starke musikalische Einfluss Bellinis offenbart sich nirgends deutlicher. Die 24 Preludes op. 28 sind eine klare Anlehnung an „Das Wohltemperierte Klavier“ von Bach. Wie bei Bach steht auch bei Chopin jedes der Stücke in einer der 24 Dur- und Molltonarten, wenn auch die Reihenfolge eine andere ist. Jedoch muss die Idee, jedem Prelude eine Fuge nachfolgen zu lassen, für diesen musikalischen Freigeist zu akademisch angemutet haben.

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