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Federkielstickerei Fankhauser Thiersee

Verzierung mit Tradition

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Vorsichtig nimmt er die Pfauenfeder zwischen zwei Finger. Faszinierend schimmern die Blau- und Grüntöne im Licht der Lampe. Den Thierseer Christian Fankhauser lässt das Farbspiel unbeeindruckt. Sein Interesse gilt viel mehr dem Kiel, den er langsam in schmale Streifen spaltet. Der genaue Herstellungsvorgang der feinen Fäden ist ein wohlgehütetes Geheimnis, entscheiden sie doch über die Qualität des Ranzens mit dem die Federkiele bestickt werden.

Persönlichkeit in Leder gestickt

Ein zukünftiger Kunde verlässt die Werkstatt von Christian Fankhauser. Eine Stunde war er bei ihm. Die Zeit, die Christian Fankhauser braucht, um den Geschmack des Kunden zu erfühlen und erfragen. Für den Federkielsticker eine Ehrensache, denn die Stickerei macht aus jedem Ranzen eine Visitenkarte. In jeden Ranzen lässt der Federkielsticker dazu sein Wissen über die Trachten der Region des Kunden einfließen. Achtet auf typische Farben oder Verarbeitungstechniken. Bei dem Entwurf der Verzierung orientiert er sich an den verschnörkelten Stickereien des Spätbiedermeiers, entwirft daraus ein individuelles Motiv. „Von mir soll es keine zwei identischen Ranzen geben“, hat er sich selbst ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Oft stickt er Familienwappen, Ortswappen oder Initialen in die Ranzen. Bis ein Ranzen fertig ist dauert es. Lange. Sehr lange sogar. 80 bis 200 Stunden näht und stickt er an einem Stück. Ein Arbeit, die viel Leidenschaft erfordert und zu der der gelernte Koch wie die Jungfrau zum Kind kam.

Wissen als Schlüssel zur Tradition

„Ich wollte eigentlich nur einen Ranzen für meine Hochzeit bestellen“, beginnt er zu erzählen, während er den nächsten Faden abspaltet. „Als ich überall ewig auf einen Ranzen warten musste, hat mich ein Federkielsticker unter seine Fittiche genommen und mir gezeigt, wie ich mir einen Ranzen selbst sticken kann.“ Neben Ranzen verziert Christian Fankhauser inzwischen Gürtel, Handtaschen, Geldtaschen und Hosenträger. Bei den verwendeten Materialien legt der Federkielsticker viel Wert auf Regionalität. Das Leder kommt aus heimischer Produktion. Die Verschlüsse lässt der Federkielsticker in Aschau fertigen. Von einem ebenso kleinen und traditionellen Handwerksbetrieb wie seinem. Wer mehr über die Federkielstickerei erfahren möchte, kann nach Vereinbarung in der Thierseer Werkstatt von Christian Fankhauser vorbeischauen.

Über die Schulter geschaut

Eintritt:

  • Der Eintritt ist frei
  • Beim Besuch von größeren Gruppen wird um vorherige Anmeldung gebeten

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