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Wandern & Walken

Zeit zum Glücklichsein – 
im „wanderbaren“ Ferienland Kufstein

Zeit zum Glücklichsein - im „wanderbaren“ Ferienland Kufstein

 

Raus aus dem hektischen Alltag, hinein in die Wanderschuhe und ab in die unberührte Natur - so einfach geht’s. Zumindest im „wanderbaren“ Ferienland Kufstein! Eingebettet in die majestätische Bergwelt des Zahmen und Wilden Kaisers, bietet unsere Region eine enorme Vielfalt an Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden. Atmen Sie die klare Luft, genießen Sie das traumhafte Bergpanorama - und nehmen Sie sich Zeit zum Glücklichsein. 

 

Die Auswahl erscheint fast grenzenlos: Rund 1000 Kilometer bestens ausgeschilderter Wanderwege durchziehen das Ferienland mit seinen acht naturnahen Urlaubsdörfern und der malerischen Festungsstadt Kufstein. Einfache, erholsame Spaziergänge rund um glitzernde Naturseen, entspannte Familienwanderungen über saftige Wiesen und federnden Waldboden, erlebnisreiche Rundwanderungen vor bezaubernder Bergkulisse, aber auch anspruchsvolle Gipfel- und Klettertouren im berühmten Kaisergebirge - hier ist alles möglich.

 

Ein wahres Wunderland für Wanderer ist das berühmte Naturschutzgebiet Kaisertal mit seinen zahlreichen beliebten Ausflugszielen - von den urzeitlichen Geheimnissen der Tischofer Höhle über die romantisch gelegene Antoniuskapelle bis hin zum Stripsenjoch mit seinem atemberaubenden Blick auf die schroffen Felsformationen des Kaisergebirges. Oder Sie lassen sich vom Sessellift Wilder Kaiser (2012 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen) zügig bergauf bringen. Wenn Sie am Brentenjoch aussteigen, erwartet Sie ein unvergleichlicher Ausblick auf das wildromantische Bergmassiv des Wilden Kaisers. Sie können Kletterer in den steilen Felswänden beobachten oder zu herrlichen Wanderungen aufbrechen - etwa zu den Almen am Steinberg und weiter zur Walleralm oder ins Kaisertal. Beliebte Wanderziele sind auch Aussichtsberge wie der Pendling zwischen Langkampfen und Thiersee oder Spitzstein und Kranzhorn hoch über Erl. Zudem führen zwei Etappen des Adlerweges, des Tiroler Weitwanderweges, durch das Ferienland Kufstein.

 

Eine Besonderheit sind auch die vielfältigen Themenwege für die ganze Familie: Am Gesundheitsweg Bad Häring erfährt man viel Wissenswertes über die Natur im Allgemeinen und die Wirkung von Moorbädern, Kneippkuren oder Schwefelwasser im Speziellen. Ein weiterer Erlebnisweg in Bad Häring folgt den Spuren der Knappen: Tirols einziger Kurort kann nämlich auch auf eine lange Bergbaugeschichte zurückblicken. Der grenzüberschreitende Öko-Kultur-Weg am Niederndorferberg zeigt das Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Kultur am Beispiel einer naturbelassenen Bergbauernregion. Der Themenweg „Traumfabrik“ rund um den Thiersee widmet sich hingegen der lokalen Filmgeschichte. In der Nachkriegszeit war das Thierseetal Schauplatz zahlreicher Spielfilme. Viele kindgerechte Stationen bieten auch die Sagenwanderwege im gesamten Ferienland Kufstein - insgesamt 17 Routen mit jeweils vier bis fünf fantastischen Sagenplätzen. In Kufstein selbst führt der Historische Rundwanderweg quer durch die reichhaltige Geschichte der Festungsstadt. 

 

Darüber hinaus bietet das Ferienland Kufstein für seine Urlaubsgäste ein vielfältiges und kostenloses Wochenprogramm: Bestens ausgebildete Guides betreuen die Besucher, beobachten mit ihnen gemeinsam die Natur (auch durchs Fernglas) und haben viel Wissenswertes und Spannendes zu erzählen. Unser Team kennt die schönsten Plätze und die atemberaubendsten Ausblicke im Ferienland. Bei geführten Kräuterwanderungen geben kräuterkundige Begleiter ihr umfangreiches Wissen weiter.

Ausgewählte Angebote



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Wanderkarte 7,38 Mb 

Wanderpass 1,84 Mb 

Erlebnisweg Bad Häring 0,96 Mb 

Kulturrundgang Kufstein 0,93 Mb 

Sagenwanderwege 7,04 Mb 

Genussrouten Untere Schranne 2,04 Mb 

Gästeinfo Sommer 7,77 Mb 

Busangebot Sommer 1,84 Mb 

Hütten & Berggasthöfe

In zahllosen Hütten und Berggasthöfen in der Bergwelt des Ferienlandes Kufstein können sich die Wanderer mit Bio-Produkten und regionalen Schmankerln stärken - von der deftigen Brettljause bis hin zum gehobenen Feinschmeckermenü.

Bewirtschaftete Hütten und Berggasthöfe hier » 

Rund ums Glück - Wandern im Ferienland Kufstein! Unsere herrlichen und erlebnisreichen Rund- und Themenwanderwege machen Ihren Urlaub bestimmt unvergesslich und zu einem Erlebnis der Sinne.

 

Beim Wandern bewegen wir uns in einer Geschwindigkeit, die unserer Natur entspricht und bei der wir die Umgebung besser wahrnehmen können. Bewusstes Wandern in der Natur bietet den entspannenden Ausgleich zum hektischen Alltag. Also nichts wie rein in die Wanderschuhe und hinaus in die freie Natur, denn so können Sie im "wanderbaren Ferienland" auf Schusters Rappen die Schönheiten der Landschaft entdecken.

 

 

Themenwege

Bad Häring ist nicht nur als erster Kurort Tirols weit über die Grenzen hinaus bekannt - der auf  einem Plateau gelegene Ort kann auch auf eine traditionsreiche Vergangenheit im Bergbau und Knappenwesen zurückblicken.

Entlang des Themenweges besuchen Sie historische Stätten, die einst für Tirol von großer Bedeutung waren. Der Kohlebergbau und die erste Portlandzementerzeugung von Österreich-Ungarn bedingten einen kontinuierlichen Bergbau über 250 Jahre, 200 Jahre davon unter Tage.

Ein 4,6 km langer Rundweg führt an den unten stehenden Stationen entlang und endet wiederum am Ausgangspunkt. Planen Sie für die Route ca. 2 Stunden ein. Gutes Schuhwerk wird empfohlen.

 

 

 

Ausgangspunkt - Station 1: Kirchplatz 

 

 

Wir laden Sie ein zu einer Rundwanderung auf den Spuren des Bergbaus, zurück in jene Zeit, als Bad Häring vom Bergbau geprägt war. Der Rundweg startet mitten im Dorf und führt von dort, an der Kirche vorbei, in Richtung Burg (Ortsteil) und Steinbruch. 

 

Station 2: Maximilianstollen  

Der Maxstollen wurde im Jahre 1810, unter dem bayerischen König zur weiteren Aufschließung des Kohleflözes angeschlagen. Nach Aufgabe der Kohleförderung wurde der Maxstollen im Jahre 1880 zur Mergelförderung von der Perlmooser Zementwerke AG (PAG) wieder aufgeschlossen.

 

Station 3: Franziskistollen  

Der Franziskistollen (673 m ü.d.M.) wurde 1784 angeschlagen und erreichte nach 606 m das Kohleflöz. Für den Franziski kam 1836 nach einem verheerenden Brand das Aus. Bemerkenswerter Weise begann man die Wiederaufnahme des im 2. Weltkrieg stillgelegten Kohlebergbaues im Franziskirevier. Damals war der Tiefbau „ersoffen“ d.h. von Grundwasser überflutet.

 

Station 4: Kalksteinbruch Pölven


 

Am Pölven wird Kalkstein für die Zementerzeugung im Sprengbetrieb gebaut. Vom oberen, dem „neuen Steinbruch“, gelangt der Kalkstein über einen 300 m langen und 3 m breiten Sturzschacht mit anschließendem Förderband in den „alten Steinbruch“ und wird dann zur Brecheranlage im Mergelsteinbruch transportiert.

 

Station 5: Betonplomben  

Der schwerste Brand brach 1836 im Franziskirevier aus und schwelt noch bis in die jüngste Zeit. Bis in neuerer Zeit musste durch Betonplomben die Versiegelung des Brandreviers vorgenommen werden. So ist überliefert, das im 16. Jhdt. hier das Frühgemüse für den Hof in Innsbruck angebaut wurde. Die Schneeschmelze und der erwärmte Boden sorgten für ein freundliches, lokales Kleinklima.

 

Station 6: Gstettner-Brücke  

Im Lengerergraben, unterhalb der Gstettner-Brücke entdeckte der Kufsteiner Alois Kraft die Portlandzementmergel, die er in 3 Schachtöfen zu Klinker brannte. Gemeinsam mit dem Salzburger Angelo Saullich gründete Kraft die "k. k. privilegierte erste österr. Portlandzementfabrik“. 1872 gründete Saullich die Kink`sche Zementfabrik in Kufstein und die Perlmooser Zementwerke AG (PAG). 1885 erfolgte der Bau einer neuen Ofenanlage in Kirchbichl/Bichlwang - das "Saulichwerk".

 

Station 7: Theresiastollen  

1766 förderte die Kaiserin Maria Theresia die Auffindung von Kohlelagerstätten. Noch im selben Jahr meldete der Knappe Jakob Weindl ein Vorkommen im Lengerergraben. Die Ausbisse des Flözes befanden sich zwischen 760-870 m. Der erste Schurf erfolgte durch eine priv. Gewerkschaft, dem 1781 ein verstaatlichter Betrieb folgte. Der Theresienstollen (690 m) befand sich in unmittelbarer Nähe zu den heutigen Beton-Plomben und wurde um 1777 als erster Stollen zur Aufschließung des Flözes angeschlagen.

 

Station 8: Schichtenfolge


  Der Pölven steht auf drei goldenen Füßen,der Kohle, dem Mergel und dem Ölschiefer.
Station 9: Förderbandanlage  

Über die 3,5 km lange, großteils unterirdische Förderbandanlage werden Kalkstein und Mergel von den Steinbrüchen am Pölven und am Paisselberg nach Kirchbichl zur Bahnverladung transportiert. Per Bahn erfolgt dann der Abtransport in Ganzzügen nach Rohrdorf zum „Südbayerischen Portland-Zementwerk“.

 

Station 10: Egger-Lüthi Stollen  

1882 gründeten Michel Egger u. Joachim Lüthi eine Zementfabrik. Zur Rohsteingewinnung erwarben sie den Ag-Stollen, der bis dahin der Kalksteingewinnung diente. Der Stollen wurde vorgetrieben, bis Portlandzementmergel angefahren wurde. Zur Verbindung mit dem Bergbau in Häring dienten Pferderollbahnen mit 800 mm Spurweite. 1907 wurden die Rollbahn und Grubenbahn im Ag-Stollen elektrifiziert. 1909 ging die Egger-Lüthi-Fabrik an den Perlmooser-Konzern über.

 

Station 11: Vom Knappendorf zum Kurort  

Als 1951 auf der Suche nach Braunkohle eine Schurfbohrung durchgeführt wurde, stieß man in 300 m Tiefe auf hochwertiges Schwefelwasser, das in einer 20 m hohen Fontäne empor schoss. Nachdem sich die Schwefelquelle als eine der stärksten in Österreich erwiesen hatte, erklärte sie die Tiroler Landesregierung 1953 zur Heilquelle. 1958 entstand das Kurmittelhaus, das heutige Kurzentrum. 1965 Ernennung zum „Bad“, 1996 die Ernennung zum „Kurort“.

 

Station 12: Spielplatz  

Diese Station ist voll und ganz unseren jungen Gästen gewidmet. Spielerisch wird Kindern nahe gebracht, dass Bad Häring ein Dorf mit langer Bergbau-Tradition ist. Die kleinen Besucher können sich hier richtig austoben. Unsere Themenwanderungen, an denen Kinder teilnehmen, enden hier, so bleibt allen Kindern auch bei geführten Touren genügend Zeit für "Bergbau-Spiele".

 

Station 13: Franziskibad  

Der Tiroler Bote vom Jahre 1877 berichtet uns folgendes: "In Häring wurde im vergangenen Herbst an einer warmen Quelle, welche schon viele Jahre aus dem Kohlebergwerk fließt, in ein kleines Bad mit einigen Zimmerchen errichtet." Das Badhaus befand sich am Mundloch des Franziskistollens. Das Wasser wurde als schwefel- und eisenhaltig beschrieben. Ende der 80er Jahre wurde eine neue Badeanstalt errichtet

 

Station 14: Bergbaumuseum  

Das Bergbaumuseum befindet sich im Café Linde, im so genannten Pölvenkeller. Das Museum ist eine multimediale Attraktion zum Thema Bergbau mit Schwerpunkt Sozialgeschichte. Das Museum ist so ausgerichtet, dass es Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht. Die Besucher betreten einen Kohlenkeller und entdecken dort beim Stöbern so allerhand. Ein alter Bergmann erzählt den Besuchern aus seinem Leben...

   

 

Der Themenweg konnte Dank der Unterstützung der SPZ, der EU - Interreg IV Italien - Österreich, der Gemeinde Bad Häring und den Häringer Bauern realisiert werden.

 

 

 

Was ist das „Innere Tai Chi“? Welcher Atemtyp sind Sie? Welche Wirkung hat ein Moorbad? Antwort auf diese Fragen und viele andere Geheimnisse des Lebens findet man auf dem neuen „Gesundheitsweg“ im Kurort Bad Häring.

 

Im 19. Jahrhundert entdeckten die Häringer nach einem Grubenbrand ihre erste Schwefelquelle. Heute gilt die Heilquelle als eine der heilkräftigsten im Alpenraum - nicht zuletzt deshalb wurde das ehemalige Knappendorf 1996 zum ersten Kurort Tirols ernannt. Die Gesundheit der Menschen fördern - diesem Ziel hat sich Bad Häring verschrieben. Und diesem Zweck dient auch der neue „Gesundheitsweg“, der im Kurort angelegt wurde. Der Rundweg startet am Kirchplatz, führt am Hotel Thaler vorbei in Richtung Sportplatz zum Lindbühlkreuz und von dort über das Haslachmoor in Richtung Kurzentrum.

 

Die Geheimnisse des Lebens

Auf dem ca. 3 Kilometer langen Weg kommen Wanderer an verschiedenen, erlebnisreichen Stationen vorbei, an denen Sie auf Schautafeln viel Interessantes und Wissenswertes über die Natur, aber auch über so manches Geheimnis des Lebens erfahren: So lassen sich auf dem Gesundheitsweg die Wirkungen von Wasser-, Natur-, Sinnes-, Kraft-, Moor-, Schwefel- und Lebensquelle entdecken. Düfte und andere Sinnesreize sind ebenso ein Thema wie die Zyklen des Lebens oder die Wirkung von Moorbädern, Kneippkuren oder Schwefelwasser. Therapien, mit denen man in Bad Häring schon über Jahrhunderte Erfahrung hat. Und im geheimnisvollen „Medizinrad“ kann man auf Seelenpfaden wandeln und ergründen, welchen Einfluss „Mutter Erde“, „Vater Sonne“ und „Großmutter Mond“ auf unser Leben haben.

 

Die Gehzeit beträgt etwa 1,5 Stunden, in denen jeder Besucher den Gesundheitsweg mit allen Sinnen erspüren soll. Der Weg ist so gestaltet, dass er auch Familien anspricht und vor allem auch für Kinder erlebbar ist. Er ist leicht zu begehen, jeder der Freude an den Schönheiten der Natur hat, wird diesen neuen Erlebnisweg genießen können.

 

Zu den einzelnen Stationen

 

Kraftquelle - Ausgewogene, langsam fließende Bewegungsfolgen im Einklang mit dem Atem - das ist das „Innere Tai Chi“. Erfahren Sie, wie das „Innere Tai Chi“ das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Geist, Atem und Bewegung berücksichtigt.

 

Wasserquelle - Wasser ist seit jeher das Sinnbild des Lebens. Und Wasser bedeutet Gesundheit. Diese Station zeigt, warum sich der uralte Glaube an seine Heilkraft bis heute erhalten hat.

 

Sinnenquelle - Diese Station bietet Erlebnisse für die Sinneswahrnehmung: Düfte, Geräusche, unterschiedliche Materialien zum Anfassen und Balancieren, sowie die Konzentration auf Gehen, Sehen, Tasten, Hören und Riechen.

 

Lebensquelle - Wandeln Sie auf einem Barfuß-Parcour gleichsam auf einem „Pfad der Sinne“, erfrischen Sie sich beim Wassertreten im Kneippbecken und erspüren Sie die Vielfalt der Pflanzendüfte in einem Dufthochbeet.

 

Naturquelle - Der Kreis ist das Symbol der Ganzheit, wiederkehrende Kreisläufe bestimmen unser Leben. Im Jahrtausende alten „Medizinrad“ kann man auf Seelenpfaden wandeln und ergründen, welchen Einfluss „Mutter Erde“, „Vater Sonne“ und „Großmutter Mond“ auf unser Leben haben.

 

Schwefelquelle - Im 19. Jahrhundert entdeckten die Häringer nach einem Grubenbrand ihre erste Schwefelquelle. Heute gilt die Heilquelle als eine der heilkräftigsten im Alpenraum.

 

Moorquelle - Genießen Sie das Bad Häringer Umweltjuwel Haslacher Moor und seine Umgebung, erleben Sie die Natur mit allen Sinnen und erfahren Sie, welche Heilwirkung ein Moorbad hat.

 

Sie sind an der Geschichte Kufsteins, dem Treiben in und um die Tiroler Kleinstadt interessiert? Dann haben Sie zum einen die Möglichkeit, bei den über den TVB angebotenen Stadtführungen mitzugehen (Juni bis Oktober und Weihnachten bis Mitte März wöchentlich; Gruppen jederzeit auf Anfrage) oder Sie begeben Sie selber auf Entdeckungsreise.

Der Historische Rundwanderweg führt Sie zu den schönsten und historisch relevanten Plätzen. Starten Sie am Unteren Stadtplatz beim Marienbrunnen/Infobüro Ferienland Kufstein, wandern Sie entlang der alten Stadtmauer, durch die Römerhofgasse, rund um den Festungsberg... und kommen dann wieder retour ins Stadtzentrum. Entlang des Weges finden Sie Tafeln mit Erläuterungen, Erzählungen über die Geschichte, die Entstehung der Stadt. Infos zum Rundgang erhalten Sie in allen Infobüros des Ferienlandes Kufstein.

Der Rundwanderweg umfasst 23 Stationen, die Gehzeit beträgt ca. 1 Stunde.

Behandelt werden Themen wie...

  • die Besiedelung des Festungsberges (Bronze- und Eisenzeit)
  • die mittelalterliche Stadtbefestigung
  • die Belagerung der Stadt und Festung (im Jahre 1504)
  • die mittelalterliche Prangertechnik
  • die Geschichte der Festung Kufstein, der Innschifffahrt und der Eisenbahn in Kufstein
  • Josef Madersperger, den Erfinder der Nähmaschine
  • die sehenswerten Jugendstilbauten in Kufstein ...uvm.

 

Die Stationen:
1.) Der Marienbrunnen und die Wasserversorgung der Stadt
2.) Die Wasserbastei und der Rest der Stadtmauer
3.) Das sogenannte Hell-Haus/ehem. Turm der Stadtbefestigung
4.) Die Eisenbahn in Kufstein
5.) Die Innbrücke und das Inntor
6.) Die Römerhofgasse
7.) Die Belagerung von Kufstein 1504
8.) Überrest Stadtmauer und Auracher Garten
9. - 11.) Kufsteiner Stadtgeschichte, Teil I - III
12.) Die Innschifffahrt
13.) Das Ende des 2. Weltkrieges
14.) Ehemaliger Hauptaufgang der Festung Kufstein
15.) Das Geburtshaus von Josef Madersperger
16.) Jugendstilbauten
17.) Die Kufsteiner Zementindustrie
18.) Das Obere Stadttor
19.) Der frühere Stadtfriedhof und der Pfarrplatz
20.) Die Festung Kufstein
21.) Das Hörfarter Denkmal
22.) Das Rathaus und die Strafvollstreckung
23.) Der Marktplatz (heute Unterer Stadtplatz)

 

 

Der grenzüberschreitende Öko-Kultur-Weg soll dem Besucher das Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Kultur einer bergbäuerlich geprägten Alpenregion verdeutlichen und nahe bringen. Ziel ist es, das Verständnis für Natur und Kultur, die bergbäuerliche Lebensweise, die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung, also eine erhöhte Wertschätzung und Sensibilität in der Bevölkerung zu wecken, um dadurch eine Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft hervorzurufen.

 

Erleben auch Sie den Öko Kultur Weg: Auf einigen Kilometern Länge kann der Besucher den für die Grenzregion typischen Zusammenhang erleben und entdecken. Zusätzliche Hilfestellung bieten die 12 Informationstafeln entlang des rund 5 km langen, gut beschilderten Weges, die konkrete Hinweise und Erklärungen geben.

Für den Weg müssen Sie ca. 2 Stunden einplanen - Ausgangspunkt Sennerei Hatzenstädt Niederndorferberg.

 

 

Erwandern Sie die Filmgeschichte am bzw. rund um den Thiersee. In den Nachkriegsjahren war das Thierseetal Schauplatz vieler Spielfilme. Der Weg startet beim Passionsspielhaus und führt von dort rund um den See.


Verschiedene Stationen werden eingerichtet und erzählen über die Filme, die in den späten 40er und frühen 50er Jahren dort gedreht wurden, ebenso wie über die Schauspieler und Regisseure dieser Zeit. In liebevoller Kleinarbeit wurden Geschichten und Anekdoten gesammelt und hier am See wieder zum Leben erweckt.

Der Weg bietet auch einiges für Kinder - Sie starten beim Passionsspielhaus und informieren sich beim Besucherzentrum über die Thiersee Filmgeschichte und den Erlebnisweg - dann geht es hinunter in Richtung See. Die erste Station, zum Film „Das Doppelte Lottchen“, lädt gleich am Spielplatz zum erlebnisreichen Spielen ein, weiter geht’s zu den unterirdischen Gängen von „Blaubarts Burg“ (hinter dem Schwimmbad).

Alle Abenteurer kommen in den alten Verliesen voll auf ihre Kosten. Dem Seeufer entlang geht es dann weiter - Sie machen eine Reise durch Thiersee’s Filmgeschichte bis Sie bei der Station um Film „Wintermelodie“ die Rundwanderung beenden. Diese letzte Station gibt nicht nur Einblicke in Handlung des Films, sondern lädt auch zum romantischen Verweilen ein.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

 

 

 

Erwandern Sie die "Genussregion Untere Schranne" und entdecken Sie die Vielseitigkeit und Einzigartigkeit regionaler Köstlichkeiten

 

Hier fließen Milch und Honig... Genießen mit allen Sinnen. Erleben Sie den Duft von frischen Äpfeln, selbstgebackenem Brot oder deftigem Speck. Oder riechen Sie doch mal bewusst an selbst gebranntem, hochwertigen Schnaps. Sie werden erstaunt sein, wie angenehm dies in Ihrer Nase kitzelt. Eine reichhaltige Auswahl aus hochwertigen, regionalen Produkten wird Sie jedes Mal vor das schöne Problem stellen, nicht zu wissen, was Sie als Erstes probieren sollen.

 

Die Genussregion Untere Schranne ist eine Vereinigung von Landwirten, Gasthöfen, Verarbeitern, Wiederverkäufern und Naturverbundenen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, hochwertige regionale Erzeugnisse zu fördern und der ansässigen Bevölkerung sowie deren Gästen Nahe zu bringen.

 

Als Untere Schranne versteht man das Gebiet von Kufstein innabwärts bis Erl und findet es als solche auch in den Geschichtsbüchern verzeichnet. Die Genussregion ist ein Markttisch für authentische, hochqualitative Produkte, die einem selbst auferlegten Reinheitsgebot unterstehen.

 

 

Genussrouten:

 

  • Alm-Boden Wanderung

Dauer: zu Fuß ca. 2,5 h

Schwierigkeit: mittel

 

Ausgangspunkt: Parkplatz Feistenau - Rettenschöss

über Gasthof Schöne Aussicht (1.050 m), Harlander Alm (1.148 m), Almkäserei Burger Alm (1.330 m)

(von hier retour zum Parkplatz Feistenau)

 

Gasthof Schöne Aussicht: Bürgerliche Küche

Harlander Alm: Diverse Fleischwaren (Rind/Kalb)

Almkäserei Burger Alm: Käserei, Fleischerzeuger, Joghurt, Jausenstation

 

  • Buchberger-Biker-Tour

Dauer: per Rad ca. 3,5 h

Schwierigkeit: mittel bis schwer

 

Ausgangspunkt: Ebbs - Kirchplatz

über Hödlhof Ebbs, Gasthof Ledererwirt Ebbs, Aschingeralm Ebbs (1.000 m), Huberschmiedhof Walchsee, Bienenhonig Bichler Rettenschöss, Fischzucht Hechenberger Rettenschöss, Obermariederhof Rettenschöss, Hollerhäusl Rettenschöss, Fleckenhof Rettenschöss, Gasthaus Wildbichl Niederndorferberg, Lampenhof Niederndorferberg, Mühlbergerhof Niederndorferberg, Speck-Mayr Ebbs

(von hier retour zum Kirchplatz Ebbs)

 

Hödlhof: Artgerechte Schlachtung, Rind, Kalb, Lamm, Schwein

Gasthof Ledererwirt: Gutbürgerliche und regionale Küche

Aschingeralm: Alpengasthof und Almkäserei

Huberschmiedhof: Honig, Felle, Wolle, Lammfleisch, Hofgeschichten

Bienenhonig Bichler: Tiroler Biohonig

Fischzucht Hechenberger: Speisefische und Besatzfische

Obermariederhof: Kräutersalz, Kräutertee

Hollerhäusl: Holundergetränke, Brotzeiten, Heimatkunde

Fleckenhof: Waldaufseher, pädagogische Waldführung, Wildkräuterführung

Gasthaus Wildbichl: Wildspezialitäten, regionale Küche

Lampenhof: Bio-Rind und -Schwein, Obstler

Mühlbergerhof: Rindfleisch

Speck Mayr: Speck, Hirschwurst, Getränke, Spirituosen

 

  • Tal-Boden-Rad/Wandertour

Dauer: per Rad ca. 2,5 h / zu Fuß ca. 4,5 h

Schwierigkeit: leicht

 

Ausgangspunkt: Ebbs - Kirchplatz

über Gasthof Oberwirt Ebbs, Kaiserhotel Ebbs, Schlosshof Ebbs, Gasthof Sebi Niederndorf, Bichlbäck Niederndorf, Dorfbäckerei Erl, Gasthof Blaue Quelle Erl

(von hier retour zum Kirchplatz Ebbs)

 

Gasthof Oberwirt: Dorfwirtshaus mit regionaler Küche

Schlosshof: Bergkäse, Holundersaft, Holunderlikör, Holundergelee, Walnüsse

Gasthof Sebi: Tiroler Wirtshausküche

Bichlbäck: Backwaren echt von uns

Dorfbäckerei: Natürlich... aus unserer Backstube

Gasthof Blaue Quelle: Gutbürgerliche, österreichische Küche

 

 

  • Kaisertal-Wanderung

Dauer: zu Fuß ca. 4,5 h

Schwierigkeit: mittel

 

Ausgangspunkt: Parkplatz Kaisertal Aufstieg

über Ritzau Alm (1.160 m), Vorderkaiserfeldenhütte (1.388 m), Hans-Berger-Haus (936 m)
(von hier retour über die Antoniuskapelle, Pfandlhof, Veitenhof zum Parkplatz Kaisertal Aufstieg) 

 

Ritzau Alm: Die Küche mit dem Ritzau-Almochs

Vorderkaiserfeldenhütte: Küche mit vielem aus heimischen und naturbelassenen Produkten

Hans-Berger-Haus: Originelle Berghüttenküche

 

 

Wandern hat in Tirol einen Namen: Adlerweg. Es ist ein Weitwanderweg, der nicht nur das ganze Land durchmisst, sondern auch die charmante Geschichte eines Landes mit vielen Ecken und Kanten erzählt. Die 280 km lange Hauptroute des Adlerwegs führt quer durch das Land. Auf der Hauptroute wandert man von St. Johann im Tiroler Unterland entlang der Wände des Wilden Kaisers, weiter durch die Brandenberger Alpen, durch das Rofan- und das Karwendelgebirge und schließlich durch die Lechtaler Alpen nach St. Anton am Arlberg. Diese Streckenführung ergibt die stilisierte Silhouette eines Adlers.

 

Regionalrouten führen in die berühmten Seitentäler des Inntals: Das Paznaun, das Kauner-, Pitz-, Ötz-, Stubai- und Zillertal, sowie ins Tannheimer Tal. Weitere Routen erschließen den Kaiserwinkl sowie die Kitzbüheler und Tuxer Alpen. Auch in Osttirol zeigt der Adlerweg dem Wanderer die schönsten Plätze und bietet ihn die ganze Vielfalt an Wanderungen in den Bergen.

 

Verlaufen ausgeschlossen: Auf insgesamt 126 Tagesetappen inkl. alpiner Varianten könnte man auf dem Adlerweg 1.480 Kilometer und etwa 87.000 Höhenmeter ersteigen. Hier sind alle Typen von Wanderern zu Hause, denn die Abwechslung der Tiroler Berge deckt alle Wanderbedürfnisse ab. Einheitlich beschildert, gut markiert und detailliert beschrieben führt der Adlerweg durch eine wunderschöne Landschaft zu Tirols schönsten Plätzen.

 

 

 

Zwei Etappen führen Sie in die wundervolle Bergwelt unseres Ferienlandes

 

Hauptroute Etappe 3: Im Almenparadies über Kufstein

  • Gehzeit: 3,5 Stunden (plus 20 min. Liftfahrt)
  • Höhenmeter: Start Hintersteinersee 892 m, Ende Kaiserlift Kufstein 499 m, rund 700 Hm Aufstieg, rund 350 Hm Abstieg (ohne Liftfahrt), Höchster Punkt 1470 m
  • Kilometer: 10 km (ohne Liftfahrt)
  • Klassifizierung: Roter Bergweg - mittelschwierig
  • Wegbeschaffenheit: Steige, Forstwege
  • Themenschwerpunkt: Natur, Kultur, Geschichte

    Etappe 3 - Adlerweg » 

 

Hauptroute Etappe 4: Über luftige Höhen zur Eishöhle

  • Gehzeit: 5,5 Stunden (2,5 Std. ab Höhlensteinhaus über Kamm, zum Alpengasthof Buchacker); plus einige Minuten Zugfahrt von Kufstein nach Unterlangkampfen
  • Höhenmeter: Start Unterlangkampfen 501 m, Ende Alpengasthof Buchacker 1350 m, rund 1350 Hm Aufstieg, rund 500 Hm Abstieg, Höchster Punkt bei 1645 m
  • Kilometer: 11 km
  • Klassifizierung: Roter Bergweg - mittelschwierig
  • Wegbeschaffenheit: Steige, Forstwege
  • Themenschwerpunkt: Natur

    Etappe 4 - Adlerweg » 

 

Adlerweg Stempelbuch
Wandereifer wird belohnt! Die 126 Etappen des Adlerweges bieten vielfältigste Eindrücke quer durch das gesamte Land Tirol. Und je mehr Etappen Sie wandernd erleben, umso mehr landschaftliche und kulturelle Schönheiten Tirols werden Sie entdecken. Dabei können Sie auch noch gewinnen - mit der Adlerweg Stempelkarte.

 

Sie sammeln auf den einzelnen Etappen Stempel und erhalten folgende Prämien:

  • 5 Punkte: Adler-Pin in Bronze & Adlerweg Urkunde
  • 15 Punkte: Adler-Pin in Silber & Adlerweg Urkunde sowie Teilnahme an der Verlosung von 100 Adlerweg-Führern und 100 T-shirts "Adlerweg limitierte Edition"
  • 25 Punkte: Adler-Pin in Gold & Adlerweg Urkunde sowie Teilnahme an der Verlosung von 100 Wanderurlauben (je 2 Übernachtungen für 1 Person in einem Wanderhotel)

    Hütten und Stempelstellen - Entlang des Adlerwegs auf einen Blick
     »

 

 

Mit Beginn der Europäischen Kultur begannen Gläubiger zu pilgern. Jedes Jahr brechen tausende von Pilgerinnen und Pilger auf, um ein Stück weiter auf dem Jakobsweg zu gehen, zu pilgern, sich zu besinnen, wieder die eigene Mitte zu finden und neue Kraft zu schöpfen. Fassen Sie Ihren Mut, packen Sie Ihren Rucksack, schnüren Sie die Wanderschuhe und entdecken Sie auf den Spuren des Heiligen Jakobus Ihre Seele und die wunderbare Landschaft des bayrisch-österreichischen Grenzgebietes neu. Auf allen Etappen finden Sie den Wegverlauf gut beschildert. Wann immer Sie die blau-gelbe Muschel sehen sind Sie am richtigen Weg.

Der Wegverlauf
Es sind vor allem drei Jakobswege, die durch Tirol nach Westen ziehen. Selbstverständlich sind die Pilger nicht ausnahmslos auf diesen Wegen gegangen, auch heute noch machen viele einen Abstecher, oder einen kleineren oder auch größeren Umweg.

Bei uns zieht der Jakobsweg aus dem süddeutschen Raum von Rosenheim nach Kufstein und dort weiter im Inntal nach Westen, durch Innsbruck und bis auf den Arlberg, wo er auf Vorarlberger Gebiet weiter nach Bludenz, Feldkirch und Liechtenstein ins Berner Oberland führt.

 

 

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