Das Museum verfügt über eine schöne Sammlung von Kutschen und Schlitten für das Haflinger Pferd, von denen viele über 100 Jahre alt sind - die meisten noch fahrtauglich. Eine große Ausstellungsfläche wird den bäuerlichen Arbeitsgeräten der Vergangenheit eingeräumt, so sind z.B. Tragsättel, Pflüge, Eggen, Leiterwagen, Holzschlitten für den Einsatz mit Pferden zu sehen. Die Geschichte des Haflingers mit den ersten Zuchtbüchern aus dem Jahre 1920 und Abstammungsnachweisen aus den verschiedenen Jahrzehnten wird dokumentiert.
Zu sehen sind auch Stallplaketten, Ehrenurkunden und Zuchtpreise, alte Bilddokumente und Dokumentationen über die Weltausstellungen und internationalen Schauen. Auch viele Preise, Pokale und Erinnerungen aus dem Haflinger Turniersport sind zu sehen. Eine Besonderheit stellen 200 Jahre alte Originalsättel aus dem Film "Das letzte Tal", der in Tirol gedreht wurde, dar.
Kontakt & Informationen:
Haflingergestüt Fohlenhof Ebbs
Schlossallee 31, 6341 Ebbs
Tel.: +43-(0)5373-42210
Fax: +43-(0)5373-42150
info@haflinger-tirol.com
Das Passionsspielhaus in Erl ist eines der auffälligsten und interssantesten Gebäude im Ferienland Kufstein. Es wurde im Jahr 1959 nach den Plänen von Architekt Robert Schuler erbaut - usprünglich nur für die alle sechs Jahre stattfindenden Passionsspiele. Seit 1989 dient das Haus aber auch als Konzertsaal für die Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung von Prof. Gustav Kuhn.
Kontakt & Informationen
Passionsspielverein Erl
Mühlgraben 56, 6343 Erl
Tel.: +43-(0)5373-8139
Fax: +43-(0)5373-8586
info@passionsspiele.at
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Dem Erfinder der Nähmaschine, Josef Georg Madersperger (geb. 1786 in Kufstein, gest. 1850 in Wien) wurde ein Museum gewidmet. In einer audiovisuellen Show wird über das Leben und Werken von J. Madersperger berichtet.
Erfinderschicksal und Innovation
Nur der Erfinder selbst wusste um die Nützlichkeit seiner Maschine. Keiner kaufte sie ihm ab. Und so schenkte Josef Madersperger seine erste funktionstüchtige Nähmaschine dem Polytechnischen Institut in Wien. Heute ist seine Erfindung nicht mehr wegzudenken und die Kufsteiner haben ihrem Erfinder und seiner Maschine ein Museum gewidmet. Schauen Sie vorbei - Sie erhalten einen interessanten Einblick in das Leben des Erfinders.
Das Madersperger-Museum befindet sich in der Kinkstraße und ist von Montag-Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Sonntag geschlossen. Eintritt freiwillige Spenden!
Heimatmuseum Niederndorf - Auf ins Museum!
Das kleine Heimatmuseum der Familie Kaltschmid in Niederndorf birgt allerhand Schätze der alten Handwerkskunst. Führungen nach Vereinbarung - Eintritt: freiwillige Spenden
Kontakt und Informationen:
Heimatmuseum Niederndorf
Frau Lieselotte Kaltschmid
Dorf 24, 6342 Niederndorf
Tel.: +43-(0)699-13919833
Schwoich gilt als Wiege der Österreichischen Zementproduktion -
Die Aufnahme eines Kalkofens in das Wappen der Gemeinde Schwoich trägt dem Rechnung
Am Ortseingang von Schwoich befinden sich restaurierte Kalköfen im sogenannten "Russland", sie erinnern an die Gründung des Zementwerkes durch den in Bozen geborenen Franz Kink. Bereits im Jahre 1842 gewann Kink 1400 kg Zement ohne einen Einsatz von Traß, Puzzolanen, usw. und hatte damit das gleiche Produkt gefunden wie 40 Jahre vorher James Parker in England und nannte es daher "Romanzement". In den Jahren 1987/88 hat die Gemeinde Schwoich gemeinsam mit der Firma Perlmoser AG und weitren Gönnern zwei der Brennöfen restauriert. Die Arbeiten werden nun fortgesetzt, das Areal rund um die alten Öfen wird befestigt und für Besucher besser zugänglich gemacht.
Kontakt und Informationen:
Gemeindeamt Schwoich
Dorf 1, 6334 Schwoich
Tel.: +43-(0)5372-58113
Fax: +43-(0)5372-58650
E-mail: gemeinde@schwoich.tirol.gv.at
Über 200 Jahre Thierseer Passion. Im Jahre 1799 gelobten die Thierseer um ihrem Tal die Kriegsnot abzuhalten, alljährlich in der Fastenzeit das Leiden und Sterben des Heilands in Form eines Mysterienspiels darzustellen. Die Liebe zur Passion wurde den Thierseern von Generation zu Generation weitergegeben.
Für die Aufführungen wurde nahe der Kirche die erste Komedihütte aufgestellt. Aufgrund des großen Erfolges wurde 1854 an der gleichen Stelle ein Spielhaus für ca. 900 Zuschauer errichtet. Das heutige Passionsspielgebäude wurde von der Firma Stefansdach aus Wien entworfen und vom Thierseer Zimmermeister und Christusdarsteller Alois Kaindl im Jahr 1926 erbaut.
Kontakt & Informationen
Passionsspielverein Thiersee
Vorderthiersee 17, 6335 Thiersee
Tel.: +43-(0)5376-5220
Fax: +43-(0)5376-5231-15
passionsspiele@thiersee.at
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Das Filmmuseum im Passionsspielhaus Thiersee - Das ehemalige Filmstudio am See
Haben Sie gewusst, dass es in Thiersee nach dem 2. Weltkrieg ein Filmstudio gab?
Am 14. August 1947 feierte der erste österreichische Nachkriegsfilm seine glanzvolle Weltpremiere in Wien - "Die Wintermelodie". Er war in Thiersee entstanden.
Es folgten bis 1952 nicht weniger als 18 Spielfilme mit internationalen Produktionsfirmen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, England oder Schweiz, die alle in dieser Zeit im Filmatelier in Thiersee produziert wurden.
Darunter waren sehr bekannte Filme wie "Das Doppelte Lottchen" nach Erich Kästner, der "Blaubart" oder "Maria Chapdelaine". Viele herausragende Schauspielerpersönlichkeiten standen damals in Thiersee vor der Kamera wie z.B. Hans Albers, Cecile Aubry, Paul Hörbiger, Claude Farrell, Margot Hielscher, Curd Jürgens, Brigitte Horney, Hilde Krahl, Gunter Philipp, Dietmar Schönherr, Oskar Werner, Michele Morgan, Paula Wessely, Francis de Wolf, um nur einige zu nennen.
Dieses Filmatelier am See sollte bislang das einzige in Tirol bleiben.
Das Filmmuseum Tirol führt Sie ein in die faszinierende und mitreißende Welt des Films. Es gibt einerseits einen umfassenden Einblick in die filmische Vergangenheit des Drehorts, andererseits können Sie mit einem Hauch von Nostalgie in die einzigartige Filmkultur der Nachkriegszeit eintauchen und durch den Filmthemenweg "Tiroler Traumfabrik" aktiv in die Filmkunst einsteigen, einfache Tricks kennen lernen und das Bewusstsein für den Film und filmisches Gestalten schärfen.
Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag und Sonntag
jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr
Gruppenführungen: Freitag Nachmittag nach Voranmeldung.
Weitere Termine auf Anfrage gerne jederzeit möglich.
Im Jahr 2011 hat das Filmmuseum geschlossen
Aufgrund der diesjährigen Passionsspiele in Thiersee hat das Filmmuseum, das im Passionsspielhaus untergebracht ist, geschlossen.
Dennoch gibt es auch heuer wieder zahlreiche Veranstaltungen: zwei Open-Air-Kinos in der Umgebung sowie den erfolgreichen Kurzfilmwettbewerb "Thiersee dreht!".
Eintrittspreise:
Erwachsene € 4,00
Kinder bis 14 Jahre frei
Familienkarte € 12,00
Gruppen ab 10 Personen € 3,00
Gruppenführungen € 6,00 (Voranmeldung)
Kontakt & Informationen:
Filmmuseum Thiersee
Vorderthiersee 17, 6335 Thiersee
Verein Freundeskreis Filmmuseum
Tel.: +43-(0)5372-62207-60
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